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Mikuláš
Pondelok, 6. decembra 2021
Deutsche Literatur
Dátum pridania: 20.01.2006 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: Dj.blecha
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 3 936
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 15.8
Priemerná známka: 2.94 Rýchle čítanie: 26m 20s
Pomalé čítanie: 39m 30s
 
Der Barokroman :

a) Der Schelmenroman (z.B.: Simlicissimus) wurde in Spanien entwickelt und spielt im einfachen Volk. Ein ungebildeter Bursche steht im Mittelpunkt, der seiner Einfalt in einer schlechten Welt beraubt wird und sich dann mit allen Mitteln durchs Leben schlägt.

b) Der Schäferroman spielt in einer idealisierten Landschaft. Schäfer und Schäferin leben in einer ewigen Jugend und es gibt keine Sorgen und Nöte.

c) Der heroisch-galante Roman spielt an Fürstenhofen unter Personen vom höchsten Stand. Ein fürstliches Liebespaar steht im Mittelpunkt, das nach Abenteuern und Hindernissen zueinander findet und durch den Bund die Geschichte des Landes bestimmt.

Das barocke Theater und die Wiener Vorstadtbühnen

Das Jesuitendrama - Der Jesuitenorden war der geistige Führer der Gegenreformation. Neben Schulen und Universitäten sollte auch das Theater dazu beitragen die Menschen zu beeindrucken, zu überzeugen und zu bekehren. Der Mensch lebt zwischen Gut und Böse und er kann sich frei für eine Seite entscheiden. Deshalb muß er auch alle Schuld und Strafe auf sich nehmen.

Das Barocke Hoftheater wurde für wenige Hundert Menschen am Hofe sehr aufwendig und kostspielig inszeniert. Ein glanzvoller optischer Ausdruck war wichtiger als die Sprache. Das Theater wurde zu einem phantastischem fest für die Augen und diente der Verherrlichung des Glaubens oder des absoluten Fürsten. Das Volk war davon ausgeschlossen.

Das Volkstheater - Die ersten Berufsschauspieler waren englische Komödianten, die Ende des 16.Jh auf europäische Festland kamen. Sie spielten an Fürstenhofen und in Städten biblische und historische Stoffe, tragische und komische Stücke. Die Spieler kannten die Handlung und sprachen aus dem Stegreif. Derbe Späße und blutrünstige Szenen machten Eindruck auf das Publikum.

Die wiener Volkskomödie - Wiens Oper und Burgstheater waren nur dem Kaiserlichem Hof und dem Adel vorbehalten. Um den herumziehenden Komödiantentruppen einen ständige Statte zu bieten baute man ein Komödiantenhaus für das Volk. Bald entstanden auch weitere in denen Volksstücke mit einer Witzfigur als Mittelpunkt aufgeführt wurden. (Kasperl, Harlekin, Hanswurst, . . . )

Die Aufklärung( 1700 - 1770 )

Zwei philosophische Strömungen gingen der Aufklärung voraus.

René Descartes (“ich denke, also bin ich”) war der Begründer des Rationalismus. Er bezweifelte alles Überlieferte Wissen und dadurch kam er zu der Erkenntnis, das alles was vom Verstand klar erkannt werden kann wahr ist. Der menschliche Verstand war somit zur einzigen Quelle für richtig und nicht richtig geworden.

John Locke war Begründer des Empirismus und machte die Beobachtung zur Grundlage wissenschaftlicher Aussagen. Menschliches Wissen bilde sich aus der Wahrnehmung unserer Sinne, aus der Beobachtung, sagte er. David Hume sieht die Beobachtung als Methode der Erkenntnis Gewinnung und nicht überlieferte Lehrsätze geheiligter Autoritäten. Damit war der Weg für eine moderne Naturwissenschaft gebahnt.

Die Aufklärung war eine geistige Bewegung, die vom städtischem Bürgertum getragen wurde. Der Mensch sollte zu einer freien, von der Vernunft geleiteten Persönlichkeit erzogen werden, und durch Bildung wollte man dem Aberglauben und der blinden Untertänigkeit entgegen wirken.

Das Naturrecht, wonach jeder Mensch ein Recht auf Leben, Freiheit und Eigentum hat und alle Menschen gleich und frei geboren sind wurde neu überdacht. Dies war zu einer Zeit des Absolutismus und der Leibeigenschaft ungeheuer revolutionär.

Eine neue Lehre vom Staat richtete sich gegen den Machtmißbrauch absolutistischer Herrscher. Die Gewalten Trennung sieht vor, daß Vertreter des Volkes gesetzgebende Körperschaften bilden, die Regierung für Durchführung und Einhaltung der beschlossenen Gesetze sorgt und ein unabhängiger Richterstand nach den Gesetzen Recht spricht.

Auf religiösem Gebiet gab es Veränderungen, weil die Kirche in den Lehrsätzen des 16.Jh erstarrt war. Die Pietisten wolltet eine Erneuerung des frommen Lebens. Statt der kirchlichen Organisation wollten sie eine Liebesgemeinschaft ernsthafter gläubiger Christen. Die Aufklärer wollten eine Vernunftreligion statt der Offenbarungsreligion, eine freie religiöse Betätigung und Glaubensinhalte sollten mit logischem Denken in Einklang zu bringen sein. Die praktische Wirkung war der Maßstab für den Wert einer Religion, denn alle haben die Aufgabe den Menschen zu bessern und ihn zu einem Sittlichen Wesen zu machen.

Die Aufklärer waren überzeugt, daß in Bildung und Erziehung der Fortschritt der Menschheit beruhe. So wurde eine allgemeine Schulpflicht eingeführt und das Schulwesen reformiert. Man sollte nicht mehr Lehrsätze auswendig lernen, sondern verstehen und einen fürs Leben praktischen Unterricht erhalten Zur Bildung der Erwachsenen wurde das erste Lexikon geschrieben. Die gebildeten Bürger hatten weder politischen Einfluß noch wirtschaftliche Macht und erhoben den Anspruch auf Beteiligung am Staat, denn sie wußten sich den Adeligen überlegen.

Die Literatur sollte den Menschen bilden, erziehen und unterhalten. Gedichtet wurde von Gelehrten nach strengen Kriterien. Gattungen durften nicht vermischt werden (wie etwa bei Shakespeare) und im Mittelpunkt der Dichtung standen Menschen, die sich durch ihren Willen und ihre Vernunft zu vollkommeneren Wesen entwickelten.
 
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