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Bohuš
Piatok, 27. januára 2023
Johannes Paul II: Biographie
Dátum pridania: 21.06.2006 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: olushka
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 2 620
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Verlauf des Pontifikats nach den AttentatenIm 1982 besuchte Johannes Paul II. als erster Papst seit der Kirchenspaltung vor 450 Jahren Großbritannien. Während seines sechstägigen Aufenthaltes wurde er von Königin Elisabeth II. empfangen und besuchte einen ökumenischen Gottesdienst in der Kathedrale von Canterbury. Als erstes Oberhaupt der Katholiken besuchte er im 1986 eine (römische) Synagoge. Am 27. Oktober dieses Jahres kam es in Assisi zu dem von ihm initiierten Gebet der Weltreligionen für den Frieden. 1987 besuchte der Papst erneut Deutschland (nochmals 1996), des weiteren 1988 Österreich (nochmals 1998). Da folgende Jahr wurde der damalige Generalsekretär der KPdSU Michail Gorbatschow als einziger in der Geschichte der Sowjetunion vom Papst im Vatikan empfangen.Im 1992 wurde Johannes Paul II. ein gutartiger Tumor aus dem Dickdarm entfernt. Im 1994 brach er sich den Oberschenkel beim Sturz in seinem Badezimmer und trug seitdem ein künstliches Hüftgelenk. Im Dezember desselben Jahres kürte ihn das US-Magazin Time zum Mann des Jahres, mit der Begründung, er setze sich in besonderer Weise für Werte ein. Im 1995 nahmen in Manila vier Millionen Menschen am größten Gottesdienst in der Geschichte der römisch-katholischen Kirche teil. Es war zugleich die größte bekannte Versammlung in der Geschichte der Menschheit.

Im 1998 führte ihn eine Pilgerreise nach Kuba.Mit der Öffnung der Heiligen Pforte am 25. Dezember 1999 begannen die Feierlichkeiten für das Heilige Jahr 2000. Am 12. März 2000 sprach der Papst ein "Mea Culpa" für die Kirche wegen ihrer Verfehlungen wie Glaubenskriege, Judenverfolgungen und Inquisition aus. Acht Tage später begann eine Reise nach Israel, Jordanien und in die Palästinensergebiete, bei welcher er die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel besuchte und an der Klagemauer betete. Im August fand in und bei Rom ein neuer Weltjugendtag statt, bei dem wieder über 3 Mio. Gläubige aus der ganzen Welt teinahmen. Als erster Papst betrat er im 2001 in Damaskus eine Moschee (Omajjaden-Moschee). Drei Jahre später, besuchte er das nationale katholische Jugendtreffen in Bern (Schweiz), und im 2004 den französischen Marienwallfahrtsort Lourdes.1979 beauftragte Johannes Paul II. die Päpstliche Akademie der Wissenschaften, den berühmten Fall Galileo Galilei aufzuarbeiten.1992 wurde der Kommissionsbericht übergeben und Johannes Paul II. hielt eine Rede, in der er das gegenseitige Missverstehen von Wissenschaft und Kirche bedauerte.

Papst Johannes Paul II. hat in seiner Amtszeit 1338 Selig- und 482 Heiligsprechungen vorgenommen. Die Zahl aller von seinen Vorgängern in den letzten 400 Jahren insgesamt heiliggesprochenen Personen ist nur etwa halb so hoch. Er sprach auch die italienische Kinderärztin Gianna Beretta Molla als eine von wenigen verheirateten Frauen heilig - sie gilt als Vorbild der Abtreibungsgegner. Die Selig- und Heiligsprechung des umstrittenen Opus-Dei-Gründers Josemaria Escrivá führte zu Kritik innerhalb der Kirche. Wie seit Paul VI. üblich, stand Johannes Paul II. auch den Seligsprechungsfeiern persönlich vor. Sein Nachfolger Benedikt XVI. überließ diese Aufgabe wieder dem Präfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen.2004 wurde in Rom Johannes Paul II. der außerordentliche Karlspreis der Stadt Aachen für seinen Einsatz für Frieden, Freiheit und Demokratie in Europa verliehen.Krankheit und TodDer sich kontinuierlich verschlechternde Gesundheitszustand Johannes Paul II. prägte die letzten Jahre seines Pontifikats.

Insbesondere Lähmungserscheinungen und Schwierigkeiten beim Sprechen, hervorgerufen durch die Parkinson-Krankheit, konnten in zunehmendem Maße bei öffentlichen Auftritten beobachtet werden. Des weiteren litt er unter den Folgen des Attentats und angeblich einer schweren Arthritis im rechten Knie als Folge einer Hüftoperation.Dies alles prägte mit der Zeit das Bild eines körperlich angeschlagenen Papstes, obwohl Johannes Paul II. sich anfangs gerade durch seine ungewöhnlich gute körperliche Verfassung ausgezeichnet hatte. Die zunehmenden Einschränkungen führten schließlich vermehrt zu Spekulationen über einen vorzeitigen Rücktritt, eine Möglichkeit, von der in der Geschichte der Römisch-Katholischen Kirche nur selten Gebrauch gemacht wurde. Johannes Paul II. erklärte hierzu, er lege seine Amtszeit in Gottes Hände, und lehnte einen Rücktritt hiermit indirekt ab.

Diese Überzeugung äußert sich auch in entsprechenden Anmerkungen in seinem Testament.Anfang 2005 kam es dann aber zu einer dramatischen Verschlechterung seines Gesundheitszustandes, was zunehmend zu offenen Spekulationen über ein baldiges Ableben des Papstes führte. Am 1. Februar 2005 wurde Johannes Paul II. wegen Kehlkopfentzündung und Atemnot in die Gemelli-Klinik in Rom gebracht. Nachdem er zwischendurch am 10. Februar entlassen werden konnte, musste er aufgrund eines Rückfalls bereits am 24. Februar wieder eingeliefert werden. Am selben Tag wurde ein Luftröhrenschnitt durchgeführt.Am 13. März 2005 kehrte Johannes Paul II. wieder in den Vatikan zurück, konnte aber erstmals in seiner Amtszeit an den Osterfeierlichkeiten nicht aktiv teilnehmen, sondern zeigte sich den Pilgern am Ostersonntag (27. März) nur stumm am Fenster seines Arbeitszimmers zur Spende des traditionellen Segens Urbi et Orbi. Am 30. März 2005 ließ sich der Papst erneut zum üblichen Mittwochstermin am Fenster seiner Privatgemächer sehen. Er erlitt einen Hustenanfall und hatte sichtlich Schmerzen. Zugleich gab der Vatikan bekannt, dass der Papst über eine Magensonde ernährt werde. Es war der letzte öffentliche Auftritt des Papstes.

Am 31. März 2005 verschlechterte sich dann der Gesundheitsz stand erneut, und dem Papst wurde das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Nach Angaben des Vatikans hatte er nach einer Harnwegsinfektion einen septischen Schock und einen Herzkreislaufkollaps erlitten; er sei jedoch heiter gewesen und habe am Morgen des 1. April die Eucharistie gefeiert.Im Alter von 84 Jahren verstarb Papst Johannes Paul II. am Abend des 2. April 2005 um 21:37 Uhr MESZ in seinen Privaträumen im Vatikan. Einen erneuten Krankenhausaufenthalt und intensivmedizinische Behandlung hatte er selbst abgelehnt. Sein Sterben war während der ganzen Zeit von einer sehr ausführlichen Live-Berichterstattung internationaler Nachrichtenkanäle begleitet.Zuvor hatte er nacheinander seine engsten Mitarbeiter empfangen. Eines seiner letzten Worte richtete er schriftlich an die ihn umsorgenden Nonnen und Priester seiner polnischen Heimat: „Ich bin froh, seid Ihr es auch!“.Im September 2005 veröffentlichte der Heilige Stuhl in seinem Amtsblatt Acta Apostolicae Sedis einen offiziellen Bericht über die letzten Tage und letzten Worte Papst Johannes Paul II. Danach sagte der Papst am 2. April 2005 um 15:30 Uhr auf polnisch: „Lasst mich zum Haus des Vaters gehen!“.

Vier Stunden später fiel er in ein Koma und verschied nach zwei weiteren Stunden um 21.37 Uhr MESZ.BeisetzungDer Tod von Johannes Paul II. wurde nicht nur von der katholischen Kirche, sondern auch von der Weltöffentlichkeit mit großer Aufmerksamkeit bedacht.Begleitet von intensiver Berichterstattung kam es zunächst zu Versammlungen in vielen größeren Metropolen und anschließend zu einer Pilgerbewegung nach Rom, wo am Abend des 4. April der Leichnam aufgebahrt wurde. Bereits während des ersten Tages erwiesen eine halbe Million Menschen dem verstorbenen Papst die letzte Ehre.Zur Totenmesse am 8. April 2005 auf dem Petersplatz waren 3,5 Millionen Pilger nach Rom gekommen; viele davon aus seiner polnischen Heimat. 200 Staats- und Regierungschefs aus der ganzen Welt sowie hohe geistliche Vertreter verschiedener Religionen (u.a. der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel Bartholomäus I., der Metropolit von Smolensk und Kaliningrad als Vertreter des Außenamtes der Russisch-Orthodoxen Kirche sowie der Papst der Koptischen Kirche) wohnten der Zeremonie bei. Die Totenmesse wurde vom Dekan des Kardinalskollegiums, dem deutschen Kardinal Joseph Ratzinger, geleitet, der durch das Konklave wenige Tage später zum Nachfolger Johannes Paul II. gewählt wurde (Benedikt XVI.). In seiner Predigt würdigte er das Leben und das Pontifikat Karol Wojtyłas.

Die Messe und das Heraustragen des Sarges wurde vom Beifall der angereisten Pilger begleitet. Sprechchöre und Spruchbänder zahlreicher Pilger forderten die sofortige Heiligsprechung Johannes Pauls II.SozialethikNeben seiner Kritik am Kommunismus und Sozialismus war Johannes Paul II. auch ein scharfer Kritiker des neoliberalen Kapitalismus. Er nahm energisch für die Rechte der Armen und der Arbeitenden Partei und griff Ausbeutung und Verletzung von Menschenrechten an, beispielsweise in seinen Enzykliken Laborem exercens (1981) Sollicituo rei socialis (1987).
 
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