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Viola
Streda, 18. mája 2022
Bratislava
Dátum pridania: 28.05.2009 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: Nelly
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 3 958
Referát vhodný pre: Gymnázium Počet A4: 15.7
Priemerná známka: 2.98 Rýchle čítanie: 26m 10s
Pomalé čítanie: 39m 15s
 
Im Mittelalter wurde die Stadt überwiegend von Slowaken bewohnt. In der Neuzeit, bis weit ins 19. Jahrhundert hinein waren die Deutschen die dominierende ethnische Gruppe der Stadt.[17] Gemäß der Volkszählung von 1850/51 hatte Bratislava 42.238 Einwohner. Davon waren 31.509 (74,59 %) Deutsche, 7.586 (17,9 %) Slowaken und 3.154 (7,4 %) Magyaren. Nach dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich von 1867 setzte eine intensive, von der ungarischen Regierung geförderte Magyarisierung ein. 1890 wurden 52.441 Einwohner gezählt, davon 31.404 (59,9 %) Deutsche, 10.433 (19,9 %) Magyaren und 8.709 (16,6 %) Slowaken. Unmittelbar nach der Gründung der Tschechoslowakei wurden im August 1919 36 % Deutsche, 33 % Slowaken, 29 % Magyaren und 1,7 % andere gezählt. 1930 wurden bereits 25 % Deutsche, 33 % Slowaken, 23 % Tschechen, 16 % Magyaren und 3,833 % Juden gezählt, d. h. die Bevölkerungsstruktur wurde vor allem durch Zuzug von Tschechen und Erfassung von Juden verändert. Die Gründung der ersten slowakischen Republik im Jahr 1939 hatte die Ausweisung vieler Tschechen und Juden zur Folge. Vor dem Kriegsende wurden zudem die meisten deutschen Einwohner von den deutschen Behörden evakuiert und die wenigen verbliebenen deutschen, teilweise auch ungarischen Einwohner wurden später auf Grundlage der Beneš-Dekrete vertrieben. Dadurch verlor die Stadt ihren multikulturellen Charakter. Seit den 1950er Jahren bilden die Slowaken die dominierende ethnische Gruppe mit einem Anteil von über 90 %.[17] Nach der Samtenen Revolution 1989/90 und dem Fall des eisernen Vorhangs gewann die deutsche Sprache aufgrund der Lage der Stadt an der Sprachgrenze sowie auch aus wirtschaftlichen und touristischen Gründen wieder an Bedeutung. Die Öffnung nach Westen führte auch zu einem Einzug des Englischen in alle Lebensbereiche.
Siehe hierzu auch die Tabelle im Artikel Geschichte Bratislavas.

Politik und Verwaltung [Bearbeiten]

Sitz des Nationalrats der Slowakischen Republik bei Burg Bratislava
Die Stadt ist Sitz des Nationalrats der Slowakischen Republik (Národná rada Slovenskej republiky), des Präsidenten, der Ministerien, des Obersten Gerichts (Najvyšší súd) und der Nationalbank der Slowakei (Národná banka Slovenska). Bratislava ist Hauptstadt des Landschaftsverbandes Bratislavský kraj mit rund 560 000 Einwohnern sowie Sitz zahlreicher diplomatischer Vertretungen.

Die gegenwärtige Struktur der Stadtverwaltung existiert seit 1990. Sie besteht aus dem Oberbürgermeister (primátor), dem Stadtrat (Mestská rada), der Stadtvertretung (Mestské zastupiteľstvo), den Kommissionen der Stadtvertretung (Komisie mestského zastupiteľstva) und dem Magistrat (Magistrát).
Der Oberbürgermeister ist das oberste Organ der Exekutive, residiert im Primatialpalais und wird für eine vierjährige Amtszeit gewählt. Amtierender Oberbürgermeister ist Andrej Ďurkovský, der im Dezember 2006 als Kandidat der liberal-konservativen KDH-SDKÚ–DS-Koalition zum zweiten Mal gewählt wurde.[18]

Die Stadtvertretung ist die Legislative der Stadt. Er tritt üblicherweise einmal im Monat zusammen und besteht aus 80 Abgeordneten, die für vier Jahre gewählt werden. Zahlreiche Aufgaben der Legislative werden in ihrem Auftrag von den Kommissionen der Stadtvertretung wahrgenommen. Der 28-köpfige Stadtrat besteht aus dem Oberbürgermeister und seinen Stellvertretern, den Bürgermeistern der einzelnen Stadtteile und bis zu zehn Mitgliedern der Stadtvertretung. Der Stadtrat ist einerseits Aufsichtsorgan der Stadtvertretung, andererseits Beratungsorgan des Oberbürgermeisters.
Sitzverteilung in der Stadtvertretung [Bearbeiten]

Das Primatialpalais, Sitz des Oberbürgermeisters

Gebäude des Magistrats
(Neues Rathaus)
Die letzten Kommunalwahlen fanden im Dezember 2006 statt; die KDH-SDKÚ–DS-Koalition hat die meisten Stimmen bekommen. Die nächsten Wahlen werden im Jahr 2010 stattfinden (mit 45 Sitzen zu vergeben).
Die Ergebnisse der letzten zwei Wahlen (beide 80 Abgeordnete):[19][20]
Stadtgliederung [Bearbeiten]
 
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