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Simona, Šimon
Piatok, 30. októbra 2020
Europänische organisationen
Dátum pridania: 08.04.2005 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: kyana
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 3 914
Referát vhodný pre: Vysoká škola Počet A4: 18.2
Priemerná známka: 2.97 Rýchle čítanie: 30m 20s
Pomalé čítanie: 45m 30s
 
POST – NIZZA – PROZESS

Konvent wurde Februar 2002 einberufen und soll ein Programm für die Erweiterung und die Reform der Union präsentieren. Der Konvent besteht aus Regierungsvertretern, Abgeordneten und Vertretern der 13 Beitrittskandidaten (besitzen jedoch kein Stimmrecht). Präsident des Konvents: Valerie (?) Giscard d’Estaing Ziele:
- Umgestaltung der Union
- Ausarbeitung eines Verfassungsvertrags
- genauere Definition des Subsidiaritätsprinzips (Neuverteilung der Aufgaben)
- Ausbau der Rechte der Unionsbürger
- Stärkung des Europäischen Parlaments und der Kommission
- neue Initiativen in der GASP
- Neugestaltung der Verträge
- Entscheidungen im Ministerrat sollen durchsichtiger und verständlicher gemacht werden

KOPENHAGENER KRITERIEN

wurden 1993 auf einer Sitzung des Europäischen Rats in Kopenhagen aufgestellt. Es gibt 13 Beitrittskandidaten, mit denen die Verhandlungen schon begonnen haben.

1. Erweiterungsrunde: Estland, Polen, Slowenien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern. -> Verhandlungen seit 1997
2. Erweiterungsrunde: Lettland, Litauen, Malta, Bulgarien, Slowakei, Rumänien. -> Verhandlungen seit 1998
Die Verhandlungen mit der Türkei haben noch nicht begonnen, ihr wurde aber der Status eines Kandidaten verliehen.

Plan:
2004 – Aufnahme von 10 neuen Mitgliedern.
Kosten der Erweiterung für den Zeitraum 2004-2006: ca. 40 Milliarden Euro.
- Wer soll das bezahlen?
Die Staaten müssen ca. 90 000 Seiten Gemeinschaftsrecht übernehmen und umsetzen.
- Zeitgerecht möglich?

Kriterien:
- 90 000 Seiten Acquis übernehmen (UND umsetzen)
- Institutionelle Stabilität nachweisen (demokratische und rechtsstaatliche Systeme)
- Wahrung der Menschenrechte und Grundfreiheiten, Schutz von Minderheiten
- funktionsfähige Marktwirtschaft (die in der Lage ist, dem Wettbewerbsdruck innerhalb der Union standzuhalten)
- Fähigkeit nachweisen, dass sie die Verpflichtungen, die aus der Mitgliedschaft erwachsen, erfüllen können.
- Sie müssen die Ziele der politischen und der wirtschaftlichen Union zu ihren eigenen machen

Hilfsprogramme:
seit 1993 / 1994 für die MOEL-Staaten. z.B. PHARE – Poland and Hungary Assistance to the Restructuring of the Economy. Heranführungsstrategie / pre-accession strategy -> Assoziationsabkommen (“Europaabkommen”), die den Staaten helfen sollen, die Voraussetzungen zu erfüllen.
SAPARD – Special Accession Program for Agriculture and Rural Development.

EUROPÄISCHE FREIHANDELSORGANISATION
EFTA
(European Free Trade Association)

Innerhalb der OEEC gab es Staaten, die nicht für eine starke Integration in einer supranationalen Organisation waren. Daher schlossen sie sich zur EFTA zusammen.
Die EFTA wurde 1960 gegründet und hat ihren Sitz in Genf. Der Rat trifft alle Entscheidungen (einstimmig) und setzt Ausschüsse ein.

Mitglieder: Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Großbritannien, Dänemark, Island (assoziiertes Mitglied), Finnland (anfangs auch nur assoziiertes Mitglied).

Ziel: Errichtung einer Freihandelszone, innerhalb derer es keine Zölle oder mengenmäßigen Beschränkungen gibt.
Die Zölle gegenüber Drittländern wurden individuell von den Staaten festgesetzt -> Unterschied zur EWG! Um zu verhindern, dass Nicht-Mitglieder ihre Waren über das Land, das die niedrigsten Außenzölle hat, in die EFTA transportieren und dann innerhalb der EFTA von Zöllen befreit sind, wurden die sogenannten Ursprungsregeln festgelegt.

Ursprungsregeln: Nur die Waren können innerhalb der EFTA zum Nullzoll gehandelt werden, die auch ihren Ursprung in der EFTA haben.
Kriterien:
1) Produkt stammt zu 100 % aus der Zone
2) Verarbeitungskriterium: Rohmaterial wird importiert, aber in der Zone
verarbeitet.
3) 50 % des Exportpreises müssen aus der EFTA stammen.
Mindestens eines dieser Kriterien muss erfüllt werden.
Nachweis:
1) Ursprungserklärung: wird vom Letzterzeuger ausgestellt
2) Ursprungszeugnis: wird von einer staatlichen Stelle (Handelskammer) ausgestellt.

Mit den Jahren hat die EFTA an Mitgliedern verloren. Schweden, Österreich, Dänemark, Portugal und GB sind der EU beigetreten. Liechtenstein kam dazu.
Heutige Mitglieder: Liechtenstein, Schweiz, Island, Norwegen.

NORDISCHER RAT

Auf Grund ihrer gemeinsamen Geschichte und verhältnismäßig isolierten Lage haben die skandinavischen Länder immer schon eine enge Zusammenarbeit praktiziert.
1952: Gründung des Nordischen Rats. Mitglieder: Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Island, dazugehörige Inseln.

Ziele und Arbeitsbereiche:
- Abstimmung der Wirtschafts-, Sozial- und Kulturpolitik
- Außenpolitik spielt nur eine Nebenrolle
- Verteidigungspolitik ist ausgeschlossen – Dänemark, Island und
Norwegen sind NATO-Mitglieder, Schweden ist neutral und Finnland hatte
zum damaligen Zeitpunkt mit der UdSSR einen Freundschaftsvertrag
geschlossen
- Zusammenschluss der dänischen, norwegischen und schwedischen Luftfahrtgesellschaften zur SAS (Scandinavian Airlines System)
- gemeinsame Produktion von Fernsehsendungen (NORDVISION), da die
skandinavischen Sprachen sehr ähnlich sind -> Originalsprache mit
Untertiteln
- Nordische Kulturkommission (z.B. Nordische Kulturhäuser)
- Passunion (innerhalb der Skand. Länder ist das Reisen ohne Pass möglich)
- Postunion (überall Inlandstarif)
- Freier Arbeitsmarkt, Freizügigkeit der Arbeitskräfte
- Bildung (Stipendien, Lehrer-, Schüler-, Studentenaustausch)

Der Nordische Rat existiert weiterhin.
Island und Norwegen sind zwar keine EU-Mitglieder, aber Mitglieder des Schengener Abkommens.

 
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