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Utorok, 28. januára 2020
Lise Meitner biographie
Dátum pridania: 09.03.2002 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: treble
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 776
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 3.1
Priemerná známka: 2.99 Rýchle čítanie: 5m 10s
Pomalé čítanie: 7m 45s
 
Österreichisch-schwedische Physikerin, geboren am 07.11.1878 in Wien, gestorben am 27.10.1968 in Cambridge. Die Geschichte von Lise Meitner ist leider auch die Geschichte der männlichen Dominanz in der Wissenschaft und der Ungerechtigkeit gegenüber weiblichen Vetretern der Wissenschaft. Lise Meitner begann 1901 ihr Studium der Physik in Wien, kurze Zeit nachdem die österreichischen Universitäten für Frauen zugelassen worden waren. Begeistert von den Vorlesungen Ludwig Boltzmanns beschloss sie, ihre Doktorarbeit der „Wärmeleitung in homogenen Körpern“ zu widmen. 1906, im Alter von 28 Jahren, schloss sie ihre Promotion ab. Auf Druck ihres Vaters, ein Rechtsanwalt jüdischer Herkunft, absolvierte sie zudem eine Ausbildung zur Französisch-Lehrerin. Danach schrieb sich Lise Meitner an der Universität Wien ein, wo sie Schülerin von Boltzmann wurde. 1907 besuchte sie die Vorlesungen Max Plancks in Berlin über theoretische Physik. Dazu musste sie einige Hindernisse in Kauf nehmen, da Frauen damals nicht so ohne weiteres an Vorlesungen teilnehmen durften. Hierzu war eine persönliche Erlaubnis des Dozenten erforderlich, die ihr Planck widerwillig erteilte. Dennoch erkannte er recht bald ihr außergewöhnliches Talent auf dem Gebiet der Physik und machte sie zu seiner Assistentin. Danach wurde sie zur Assistentin Otto Hahns, der sich mit den von den Curies entdeckten radioaktiven Substanzen befasste und diese chemisch charakterisieren wollte. Zusammen mit ihm arbeitete sie experimentell auf dem Gebiet der Radiochemie (anfangs experimentierte sie in einer einfachen Holzwerkstatt), 1913 zogen die beiden um in das neugegründete „Kaiser-Wilhelm-Institut für Chemie“ in Berlin-Dahlem. 1915, als Hahn sich im Fronteinsatz im Ersten Weltkreig befand, meldete sie sich freiwillig als Röntgenschwester in einem Krankenlazarett an der österreichischen Front. 1917 kehrte Lise Meitner in ihr Berliner Institut zurück und übernahm die „physikalisch-radioaktive“ Abteilung. Sie führte ab diesem Zeitpunkt den Professorentitel. In diesen Jahren machten sich Meitner und Hahn auf die Suche nach einem Element, das als Vorgängerelement des Elements Actinium existieren musste und nach dessen radioaktivem Zerfall Actinium entsteht. Schon 1908 hatten sich die beiden mit dem Actinium beschäftigt, die Alpha-Strahlung und die Zerfallsprodukte des Radiums und Thoriums untersucht. 1918 entdeckten sie dann das gesuchte Element, das sie Proactinium nannten.
 
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