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Iľja, Eliáš
Sobota, 20. júla 2019
Sudán
Dátum pridania: 22.03.2002 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: martr
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 1 648
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 6.8
Priemerná známka: 2.99 Rýchle čítanie: 11m 20s
Pomalé čítanie: 17m 0s
 

Wirtschaftliche Kennziffern:

BIP (in US$) 11,52 Mrd.
Zuwachsrate (in %) 8,3
Anteil am BIP
Landwirtschaft (in %) 40
Industrie (in %) 18
Dienstleistungen (in %) 42
Arbeitslosigkeit (in %) 8
Staatseinnahmen (in US-$) 817 Mio.
Staatsausgaben (in US-$) 898 Mio.
Zahlungsbilanzdefizit (in US-$) 557 Mio.
Auslandsverschuldung (in US-$) 16,1 Mrd.
Devisenreserven (in US-$) 189 Mio.
Empfangene Entwicklungshilfe (in US-$) 243 Mio.
Ausländische Direktinvestitionen (in US-$) 392 Mio.
Energieproduktion (in Tonnen ÖE) 13,53 Mio.
Ernergie-Import (in Tonnen ÖE) 1,39 Mio.
Energieverbrauch (in Tonnen ÖE) 14,9 Mio.
Bev.-Wachstum/Jahr: (in %) 2,73
Kindersterblichkeit: (in %) 7,1
Einwohner pro Arzt: 9 369



Ethnische und Religiöse Zusammensetzung

Ethnische Gruppen:

Araber 49,0 %
Beja 7,0 %
Dinka 11,0 %
Nuba 8,0 %
Nuer 5,0 %
Sonstige 20,0 %

Die Bevölkerung teilt sich in zwei Teile auf - die im Norden arabisch geprägten Stämme und die dunkelhäutigen Völker im Süden. Religionen:

Animisten 17,0 %
Christen 8,0 %
Moslems 73,0 %
Sonstige 2,0 %

Ca. 70% der Bevölkerung bekennen sich zum Islam. Diese wohnen größtenteils im Norden. Die Restliche Bevölkerung (im Süden) bekennen sich zu christlichen oder animistischen Glaubensrichtungen.





Politik

In der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts beherrschten Ägypter und Briten den Sudan, dessen Geschichte durch den Gegensatz zwischen dem arabischen Norden und dem schwarzafrikanischen Süden geprägt ist.
1882 erhoben sich die Sudanesen im "Mahdi-Aufstand" gegen die Fremdherrschaft. Sie verloren 1898 endgültig und bis 1956 blieb der Sudan ein anglo-ägyptisches Kondomium. In einem Referendum entschied sich die Bevölkerung gegen einen Anschluß an Ägypten. Schon 2 Jahre nach der Unabhängigkeit übernahmen Militärherrscher die Macht; 1958 General Ibrahim Abbud, 1969 Jafar el-Numeiri. Eine verfehlte Wirtschaftspolitik und Islamisierungsbestrebungen führten 1983 zum erneuten Ausbruch des Bürgerkrieges zwischen dem muslimischen Norden und dem christlichen Süden; der Konflikt dauert - mit Unterbrechungen - bis heute an. Numeiri stürzte 1985, die folgende Zivilregierung konnte die Probleme des Landes auch nicht lösen. Seit 1989 bestimmen die Muslimbrüder unter Hassan el-Turabi die Politik im Sudan, obwohl der General el-Bashir Präsident ist: das Scharia-Recht wurde eingeführt, die Missionarisierung wurde verstärkt. Im Golfkrieg 1991 ergriff der Sudan für Irak Partei. Ägypten beschuldigte das Land der Mittäterschaft an einem fehlgeschlagenen Attentat auf Präsident Mubarak 1995. Im Krieg gegen Befreiungsbewegungen des Südens verhindert das Regime Hilfsaktionen für die hungernde Bevölkerung. Über eine Million Menschen sind verhungert oder bei Kämpfen ums Leben gekommen. Der sudanesische Militärmachthaber Hassan Ahmad al-Baschir (55) verhängte am 12.12.1999 für drei Monate den Ausnahmezustand. Hintergrund ist ein Machtkampf in der islamistischen Führung des ostafrikanischen Landes. Das Parlament soll nach Angaben des Staatsfernsehens aufgelöst werden. Als Bedrohung von außen nannte Baschir die jüngsten Anschläge auf Ölpipelines, für die Oppositionsgruppen verantwortlich gemacht werden, sowie Pläne der USA, die Rebellen im Süden des Landes mit Nahrungshilfe zu unterstüzen. Die seit 1983 gegen die islamistische Regierung kämpfenden Einheiten verlangen eine stärkere Autonomie.
 
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