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Hugo
Streda, 1. apríla 2020
Arthur Schnitzler Traumnovelle
Dátum pridania: 06.05.2003 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: stepnakoza
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 941
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 3.5
Priemerná známka: 2.99 Rýchle čítanie: 5m 50s
Pomalé čítanie: 8m 45s
 

Schließlich waren sie nach Haus gefahren und liebten sich leidenschaftlich.
Der folgende Tag war geprägt von Alltagsroutine und erst jetzt wo man wieder ungestört war, deutete sich die Fortsetzung des vergangenen Tages an.
Doch die Dinge entwickeln sich anders, beide empfinden in der Rückschau nicht mehr nur Freude über den Verlauf der Ballnacht, sondern die Bekanntschaften die man gestern noch verschmähte sind nun mit dem "trügerischen Scheine versäumter Möglichkeiten" (S.9) verbunden. Was mit gegenseitigem Necken beginnt, schaukelt sich über kleine Rachegelüste aufgrund der Aussagen des jeweils anderen bis zum ernsten Gespräch über ihre geheimen Wünsche nach Freiheit, Abenteuer und Leidenschaft. Zunächst wird hypothetisch gesprochen und betont, man wolle dergleichen ja nicht wirklich, dann aber ergreift von beiden ein gewisser Zwang zur Offenbarung und sie erzählen einander von "Fast"-Seitensprüngen die ihre Emotionen angefacht haben. Albertine und Fridolin erzählen einander von Erlebnissen die sie im letzten Sommer im Urlaub hatten. Albertine fühle sich zu einem jungen dänischen Offizier hingezogen, für den sie, wie sie glaubt, auch Kind und Mann verlassen hätte, wenn er sie denn gebeten hätte. Sie sei erleichtert gewesen, als der Offizier abreisen musste. [........]



Arthur Schnitzler: Traumnovelle - Interpretationsansätze (Auszug)
Traumnovelle
Die "Traumnovelle" gehört sicher zu den rätselhaftesten Werken Arthur Schnitzlers. Die Ereignisse der Handlung brechen mit solcher Macht in die beschauliche Welt von Fridolin und Albertine ein, dass es auch dem Leser schwindelig wird. Nicht nur in der `Maskenball-Szene´ fragt man sich, ob Irrsinn oder Traum das Geschehen bestimmen. Der Klappentext der Ausgabe des S.Fischer Verlages spricht gar davon, die Traumnovelle "entzieht sich der Analyse; sie ist unausdeutbar". Dies trifft wohl zu, eine alles umfassende und von allen geteilte Interpretation wird es wohl nicht geben - aber viele Elemente können doch für sich genommen untersucht werden und zu einem (obgleich unvollständigen) Gesamtbild gefügt werden.
Nachdem zunächst der Beginn der Handlung erläutert wird, wird der grundsätzliche Interpretationsansatz vorgestellt und ausgeführt. Im Anschluss daran werden die einzelnen Szenen diesem Ansatz entsprechen bearbeitet - in einer stichwortartigen Form. [......]
"Seit seiner Gymnasiastenzeit hatte er mit einem Frauenzimmer dieser Art nichts mehr zu tu gehabt. Geriet er plötzlich in seine Knabenjahre zurück, daß dieses Geschöpf ihn reizte?" (S.32) Hier denkt es Fridolin explizit - er ahnt hier wohl, was eine der Triebfedern seines Zustandes in dieser Nacht ist.
 
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