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Štvrtok, 28. októbra 2021
Die Schweiz in den Kriegsjahren
Dátum pridania: 30.11.2002 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: mondeo
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 2 187
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 8.3
Priemerná známka: 2.96 Rýchle čítanie: 13m 50s
Pomalé čítanie: 20m 45s
 

Die allgemeine Einstellung des schweizerischen Volks, die Sache gemeinsam durch zu ziehen, zeigt sich darin, daß die Arbeitgeber die Löhne weiterhin bezahlten, auch wenn der Arbeitnehmer Kriegsdienst leistete. Es war ein Wille zum inneren Zusammenhalt vorhanden, den fünf Jahre früher noch niemand für möglich gehalten hätte. Trotz allem war die Lage sehr angespannt: Als das Attentat auf Hitler im November 1939 verübt wurde, und diverse Spuren in die Schweiz führten, breitete sich Angst aus. War das Attentat - so vermutete man in der Schweiz - vielleicht von den Nationalsozialisten selbst inszeniert worden, um einen Vorwand für den Angriff auf die Eidgenossenschaft zu schaffen? Gerüchte von vermeintlichen Grenzverletzungen der Deutschen breitete sich aus, Panik entstand. Die Aufregung schwand nach einigen Tagen jedoch so plötzlich wie sie gekommen war. Als die Russen im Vorwinter 1939 Finnland angriffen, breitete sich in der Schweiz eine große Sympathie für die Finnen aus. Der Verzweiflungskampf des kleinen Volkes erweckte in der Schweiz erneut den Geist des Widerstands. Volk, Regierung und Presse nahmen offen Partei für die Finnen. Man sah in Finnland einen Schicksalsgenossen, der nicht Deutschland sondern Rußland als Feind hatte. Die Sympathie der Schweizer ging soweit, daß großzügige Spenden nach Finnland gingen. Die Lage an der europäischen Fronten hatte sich stark beruhigt, es machten schon Gerüchte die Runde, daß bald mit einem Friedensantrag von Hitler zu rechnen sei. Bald wurde man eines besseren belehrt: Hitler hatte die Zeit genützt um weiter auf zu rüsten. Als Hitler dann im April 1940 nach dem Rest von Europa griff (am Anfang Dänemark und Norwegen), wurde deutlich, daß er sich immer überzeugter Nationalsozialisten des angegriffenen Landes bediente. Diese hatten des Auftrag die Front von innen moralisch aufzuweichen und in den entscheidenden Augenblicken die Armee zu sabotieren. Die Wirksamkeit dieser Landesverräter warf auch in der schweizerischen Öffentlichkeit die Frage nach dem Verhalten der rund 70.000 niedergelassenen Deutschen, aber auch der vorhandenen schweizerischen Nazis auf. Dies führte zu vielen Razzien und Verhaftungen in der Schweiz. Der Zusammenbruch Frankreichs hatte die Wucht der deutschen Panzerwaffe bewiesen. Der General der Schweiz Guisan entschloß sich daher, die Armee in den schwer zugänglichen Alpenraum zurückzuziehen, um dort ein neues Festungssystem, das sog. Réduit aufzubauen. Das hieß also, daß im Fall eines Angriffes die Grenzgebiete geopfert wurden, um einen Teil der Schweiz zu retten. Aus den Berichten von Augenzeugen ist zu entnehmen, daß diese Nachricht auf die Soldaten eine demoralisierende Wirkung hatte.
 
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