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Štvrtok, 28. októbra 2021
Der 30 jährige Krieg 1618 – 1648
Dátum pridania: 23.11.2002 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: stepnakoza
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 3 305
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 12.4
Priemerná známka: 2.96 Rýchle čítanie: 20m 40s
Pomalé čítanie: 31m 0s
 

Die Beziehungen zwischen katholischen und evangelischen Fürsten wurden immer gespannter. Jede Seite achtete genau darauf, daß die Bestimmungen des Augsburger Religionsfriedens genau eingehalten wurden. Nach einem Streit um die kleine, reichsfreie Stadt Donauwörth gründeten die Evangelischen ein Militärbündnis, die „Union“ unter Kurfürst Friedrich von der Pfalz, die Katholischen im Gegenzug die „Liga“,unter Herzog Maximilian von Bayern. Beide Fürsten waren Wittelsbacher. .Zum einflussreichsten Anführer der rebellischen Stände in Böhmen schwang sich im zweiten Jahrzehnt des Jahrhunderts Graf Heinrich Matthias von Thurn auf. Er stammte aus einer italienischen Familie, die später unter dem Namen Thurn und Taxis in Deutschland Karriere machen sollte, und verstand kaum tschechisch. Der Konflikt zwischen den protestantischen Ständen und der Regierung spitzte sich zu. Im Jahre 1617 wurde Ferdinand von Steiermark, der berüchtigte katholische Reaktionär und erbarmungslose Reformator zum König von Böhmen gekrönt. Das Bankett, das er darauf seinen neuen Untertanen gab, sollte die letzte Vergnügung des alten Böhmen sein. Bald zeigte sich der Einfluss des zielbewußten Ferdinand: In Prag erließ er ein Zensurgesetz und ein Verbot evangelischer Tagungen. Die Rekatholisierung der Landsassen auf den königlichen Gütern wurde mit gesteigertem Ernst weitergetrieben. In Prag wurden zwei große Treffen protestantischer Stände gehalten, das erste im März 1618, das zweite am 23. Mai. Bei diesem Treffen setzte Thurn sich durch: Der Beschluss, die beiden katholischen Statthalter die man für die Schuldigsten hielt, zum Fenster hinauszuwerfen, wurde von ein paar Adligen gefaßt, von wie vielen ist nicht ganz sicher, denn mancher der dabei war, leugnete es später. Nach einem hitzigen Wortgefecht wurden die Grafen Martinitz und Slavata samt ihrem Sekretär aus dem Fenster einer Amtsstube des Hradschin 15 m tief in den Abgrund gestürzt. Die Opfer kamen mit dem Leben davon, man kann nicht genau sagen wie, und sollten später noch eine Rolle spielen. Dieser Staatsstreich war der Auslöser für einen Krieg. Zu Beginn versuchte Matthias zu vermitteln, jedoch verstarb er 1619 plötzlich. Ferdinand war nun Alleinherrscher von Österreich. Die Böhmen, die um die Reformation fürchteten, wählten nun Friedrich von der Pfalz als Gegenkönig.
 
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Zdroje: internet
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