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Félix
Streda, 20. novembra 2019
Der 30 jährige Krieg 1618 – 1648
Dátum pridania: 23.11.2002 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: stepnakoza
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 3 305
Referát vhodný pre: Stredná odborná škola Počet A4: 12.4
Priemerná známka: 2.96 Rýchle čítanie: 20m 40s
Pomalé čítanie: 31m 0s
 
Golo Mann „Europa um 1618“:

„Überall war die Gesellschaft in Klassen unterteilt: überall war die bei weitem zahlreichste Klasse, die sich selber samt allen anderen trug und ernährte, die der Bauern , und war zugleich die ärmste, ob sie genug zu essen hatte wie in England oder zuwenig wie in Frankreich, ob sie frei und selbstbewußt war wie in Schweden oder gedrückt, dumpf, leibeigen, hörig, erbuntertänig wie in Deutschland. Überall gab es den Gegensatz zwischen Stadt und Land, wenngleich die meisten Städte ummauerten Dörfern glichen. Überall stieg die vielschichtig regelmäßige Pyramide der Gesellschaft auf, von der Bauernschaft zum ländlichen Kleinadel , zum großen Feudaladel, der teilweise mit dem neuen, hauptstädtisch-höfischen Adel zusammenfiel, von Handwerkern und Krämern zu Bürgertum, Kaufmannschaft, Großhändlertum; vom ländlichen Priester zu Fürst-Abt und Erzbischof. Wo nicht Republik war, wie im aristokratischen Venedig, im bürgerlich bäuerischen Bund der Eidgenossen, in der ständischen, noch um ihre Unabhängigkeit ringenden Föderation der Niederländer, da stand an der Spitze der Pyramide der König, gewählt wie in Polen, scheingewählt wie in Böhmen und im Deutschen Reich, erblich wie jetzt in den meisten Königreichen und Fürstentümern. „

Ganz Europa war christlich: Nach Polen und Ungarn, nach Finnland und Schottland war die „protestantische Rebellion“ gedrungen. Ebenso die katholische Gegenbewegung, an ihrer Spitze der Orden der Jesuiten. Wie die beiden großen Tendenzen sich auseinandersetzten, wer siegte und welches Schicksal dem Besiegten bereitet wurde, das macht zu einem Großteil die Geschichte des 16. Jahrhunderts aus.
Die Frage der rechten Auslegung des Christentums war zur Schicksalsfrage geworden. Brennender für die Seelen als alle die Fragen über Herrschaft, Besitz, Gerechtigkeit. Man stritt über den Staat, über Herrschaft, Besitz und Gerechtigkeit, in dem man über Prädestination , Abendmahl und gute Werke stritt. Man half dem eigenen Staat, indem man dessen Religion verbreitete, war bereit, Glaubensgenossen jenseits der Grenzen zu unterstützen, aber man verbündete sich auch mit Nachbarn der gegnerischen Konfession, wenn es den eigenen Interessen diente. Der ungeheure Reichtum der Mächtigen stand in krassem Gegensatz zur schweigenden Armut der Bevölkerung. Der Landwirtschaft fehlte es an Arbeitern, während Hunderttausende von Vagabunden das Königreich durchzogen.
 
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Zdroje: internet
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