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Die Geschichte der USA zwischen den beiden Weltkriegen
Dátum pridania: | 23.11.2002 | Oznámkuj: | 12345 |
Autor referátu: | stepnakoza | ||
Jazyk: | ![]() |
Počet slov: | 2 865 |
Referát vhodný pre: | Stredná odborná škola | Počet A4: | 11.9 |
Priemerná známka: | 2.95 | Rýchle čítanie: | 19m 50s |
Pomalé čítanie: | 29m 45s |
Nach längerem Druck stimmte Hoover dann zu, die Ausgaben für öffentliche Einrichtungen zu erhöhen und den Unternehmen Staatskredite anzubieten. Dennoch sanken die Produktion und die Beschäftigtenzahlen weiter, Armut verbreitete sich. Die drastische Verminderung der Geldmenge als Mittel gegen die Krise war ein absoluter Misserfolg. Sie beschleunigte diese Entwicklung sogar. Die RFC (=,,Reconstruction Finance Corporation" = Wiederaufbau-Finanzierungsgesellschaft) sollte der deflationistischen Politik der Banken entgegenwirken, wurde aber zur Konsolidierung der Großbanken missbraucht. Eine Wirtschaftskrise im wichtigsten Industrieland der Welt blieb natürlich nicht folgenlos. Plötzlich hatte sich der Börsenkrach zu einer Weltwirtschaftskrise ausgeweitet. Aber statt durch weltweite Zusammenarbeit die Krise einzudämmen, zu verringern und zu überwinden, begannen nun alle Staaten mit erster Priorität sich selbst zu schützen. Schutzzölle wurden (auch von den USA) errichtet, die Einfuhr wurde gesenkt, die Ausfuhr erhöht. Die Folge war, dass der Welthandel sank. So verschlimmerte sich die Lage der amerikanischen Bürger von Tag zu Tag über einen Zeitraum von 3 (!) Jahren, während die republikanische Regierung fast tatenlos zusah. Hoover sah den Ursprung für die Krise im internationalen Bereich. Deshalb befreite er 1931 im Hoover-Moratorium alle Schuldner der USA für ein Jahr von Kriegsschuldenrückzahlungen. Die Industrieproduktion, die von 1919 auf 1929 um 75 % gestiegen war, sank von 1929 auf 1932 um 52 % und betrug somit 86% der Industrieproduktion von 1919. Die Arbeitslosenzahl stieg von 0,9 Millionen (1919) auf 12,8 Millionen im Jahre 1934. Außenpolitisch verstärkte Hoover die ,,Politik der guten Nachbarschaft" in bezug auf Mittel- und Südamerika. Es gab keine direkten, militärischen Interventionen mehr, der Wirtschaftsimperialismus ließ nach. (Die Verstaatlichung der amerikanischen ,,Standard Oil" in Mexiko wurde zugelassen.) Der 1929 erstellte Youngplan12 regelte weitere Reparationsprobleme. Im Januar und Februar 1930 fand die Londoner Flottenkonferenz statt, auf der die Aufrüstung der Seestreitmächte von den USA, Großbritannien, Frankreich, Japan und Italien geregelt wurde (u.a. Verzicht auf den Bau neuer Schlachtschiffe bis 1936, Beschränkung im U-Bootbau). Hoovers isolationistische Haltung wurde besonders im Jahre 1931 erkennbar, als er gegen eine Vergeltungsmaßnahme für den japanischen Überfall auf die Mandschurei eintrat und so das Image der USA als ,,Hüter für Recht und Ordnung auf der Welt" vorübergehend aussetzte.