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Magdaléna
Pondelok, 22. júla 2019
Nitra
Dátum pridania: 06.05.2008 Oznámkuj: 12345
Autor referátu: narnias
 
Jazyk: Nemčina Počet slov: 1 105
Referát vhodný pre: Základná škola Počet A4: 3.9
Priemerná známka: 2.99 Rýchle čítanie: 6m 30s
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Die Historie


Es gibt nicht sehr viele andere Städte, denen die Natur so eine schöne Umgebung schenkte und die über eine so günstige Lage wie Nitra verfügen. Man sagt, dass sie (ähnlich wie Rom) auf sieben Hügeln gegründet wurde – es sind der Zobor Berg, Burgberg, Kalvarienberg, Čermáň, Borina (Galgenberg), Na Vŕšku (Andreasberg) und Martinsberg. Mit den Namen der Stadt sind die Anfänge der slowakischen Geschichte verbunden. Die Namen wie Pribina, Svätopluk, hl. Cyril und hl. Metodius und auch die erste schriftliche Erwähnung der ersten christlichen Kirche auf unserem Gebiet und die Einführung der altslawischen Schrift sind mit den Namen der Stadt Nitra verknüpft.

Die Anfänge der Besiedlung ziehen sich bis zur Urgeschichte zurück, wie es die zahlreichen archäologischen Funde vom Gebiet der Stadt beweisen. Bereits vor 30 000 Jahren war die Gegend um Nitra dicht besiedelt. Die Siedlungen der ersten Ackerbauer befanden sich hier schon vor 6000 Jahren. Im 4. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung siedelten hier die Kelten. Sie waren begabte Metallgießer und Eisenschmiede, ihre Hütten wurden unter dem Martinsberg gefunden. Ihre Spuren haben hier auch die Daken hinterlassen.

Die slowakische Geschichte Nitras beginnt am Ende des 5. Jahrhundert, in der Zeit der Ankunft der ersten Slawen. Schon in der ersten Hälfte des 7. Jahrhundert erwähnen die westlichen schriftlichen Quellen ein Staatsgebilde der Slawen – das Reich von Samo. Samos Reich war der Vorgänger des nächsten Staatsgebilde – des Großmährischen Reiches, in dem gerade Nitra eins von seinem zwei Zentren gewesen war. In der großmährischen Zeit wurde die Grundlage der bekannten alten christlichen Nitra geschaffen, worüber die besonders wertvollen schriftlichen Quellen aus den 9. Jahrhundert aussagen. Über die damalige Siedlungslage ermöglichen uns die großen Burganlagen am Andreasberg, Martinsberg, Borinaberg und Lupkaberg ein Bild zu schaffen.

Auf einigen von diesen Burgen konnte der Fürst Pribina gewohnt haben, in dessen Zeit Nitra ein wichtiges politisches, militärisches und wirtschaftliches Zentrum gewesen war. Der Fürst Pribina zeigte eine große staatsmännliche Kühnheit und hatte eine gute Kenntnis der europäischen Politik. Das bewies er in den Jahren 823- 833, wo er, selber als Heide, eine Kirche in Nitra von dem Salzburger Bischoff Adalram weihen ließ. Pribinas Kirche ist der erste historische Beweis über Christentum bei den Slawen auf dem Gebiet der Slowakei. Über dieses Ereignis referiert die Schrift „Conversione de Bagoariorum et Carantanorum” aus den Jahren 870-871. Leider konnte man bis heute nicht feststellen wo die genaue Stelle dieser Kirche ist, aber vielleicht werfen die neuen Ausgrabungen auf der Burg mehr Licht auf diese Problematik.

In weiterer Entwicklung wurde das Nitraer Fürstentum mit Gewalt in das Mährische eingegliedert und so entstand das Großmährische Reich – wie es in historischen Quellen erwähnt wurde – unter Fürst Mojmir. Ihm folgte Fürst Rastislav. Mit seiner Herrschaft ist die Ankunft der byzantinischen Brüder Konstantin (Cyril) und Methodius in 863 verknüpft. Sie schufen die erste slawische Schrift “Hlaholika“ und übersetzten die liturgischen Texte.

Papst Hadrian II. weihte Methodius zum Legat des Papst in Pannonien und der nördlich der Donau wohnenden Slawen. Die Ruhmspitze erreichte Nitra unter der Herrschaft des Fürsten Svätopluk. In einem der wertvollsten schriftlichen Dokumenten der slowakischen Geschichte, im Brief vom Papst Johann VIII. zum Svätopluk im Jahre 880 (Industriae tuae) titulierte der Papst Svätopluk als König und befahl ihm die Ernennung Wichings zum Nitraer Bischoff. Nitra hatte damals schon einen urbaren Charakter und bestand aus 5 befestigten Burgen und mehr als 20 Siedlungen mit entwickelten Gewerbe zusammen.

Nach dieser Zeit blieb Nitra eine Residenzstadt des neuen Herzogtums, des sich gerade formierenden Ungarischen Königreiches, bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts. Auch während des Mittelalters war sie ein Zeuge wichtiger Ereignisse und wurde oft durch verschiedene Armeen zerstört. Deswegen ist diese Zeit arm an schriftlichen Dokumenten. Einige von den wichtigsten schriftlichen Überlieferungen sind die sogenannten Zoborberger Schriften, die in bischöflichem Archiv überlebten. Eine Schrift stammt aus dem Jahre 1111 und berichtet über den Streit um das Einkommen zwischen dem Zoborberger Benediktinerkloster und den königlichen Steuererhebern. Die zweite Schrift, aus dem Jahr 1113, registriert das Eigentum der Zoborberger Abtei. Diese enthielt mehr als 150 Ortschaften. Es zeugt, dass damals die Benediktiner das Kirchenleben organisierten. Das Benediktinerkloster auf dem Zoborberg war das älteste in der Slowakei und es befand sich hier auch die älteste Schule in der Slowakei.

Im Jahre 1248 erhob König Bela IV. aus Dankbarkeit für seine Rettung vor den Tataren Nitra zu einer freien königlichen Stadt mit gleichen Rechten wie Székesfehérvár (Stuhlweißenburg). Diesen Privilegien erfreute sich Nitra aber nicht sehr lange, da es 40 Jahre später von dem König Ladislaus IV. an das Nitraer Bistum verschenkt wurde. Das hatte für Nitra weitgehende Konsequenzen. Von einer freien königlichen Stadt wurde es zu einem provinziellen Gutbesitz, zu einer Stadt mit wenigen Rechten. Doch dank dem Bistum und der Burg blieb sie weiter immer noch wichtig.
 
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